Inselabschied - Segeln bei den Kunas

Nach einer kleinen Blog-Pause geht es nun endlich wieder weiter.

Ein bisschen Zentralamerika wird nachgereicht und dann folgt, ja klar, jede Menge Dominikanische Republik. Wer also ein bisschen Barcadi Feeling sucht und wissen will, wie es mir so außerhalb des deutschen Territoriums (nein, nicht in Punta Cana) so ergeht, der sollte immer mal wieder vorbeischauen.



Endlich gibt's das Finale unserer schönen Reise... Das San Blas Archipel, Territorium der Kuna Yala.
Von Panamá City geht es für uns drei Stunden mit dem Jeep gen Osten. Die Hinfahrt gleicht einer wilden Achterbahn-Fahrt - eineinhalb Stunden lang. Die mitreisenden Männer im Jeep haben sich gefunden, erzählen vom Fliegen, Reisen und von Gorillas in Ruanda. Die mitreisenden Frauen konzentrieren sich, stieren Richtung Horizont - es hilft nicht. Der Jeep muss anhalten - Atempause... grüne Gesichter schauen sich entgeistert an. Das soll sich lohnen? Kaum zu glauben...

Endlich am Hafen angekommen werden abgeholt und mit dem Lancha zu einem kleinen Segelboot gebracht. Hier leben Debbie und Breeze, zwei sehr amerikanische Amerikaner aus Florida, seit 30 Jahren auf dem Wasser, seit acht unterwegs bei den Kunas. Breeze begrüßt uns im breitesten Spanglish: "Hey Amigos, welcome to the barco! Isn't that lindo?" - An seine ganz eigene Art muss man sich gewöhnen, nichtsdestotrotz sind beide herzlich und nehme uns auf wie ihre Kinder.
Mit dem Boot fahren wir von Miniinsel zu Miniinsel, machmal ist nur eine einzige Palme am Ufer zu finden. Delphine springen neben dem Boot, die Korallenriffe bergen Naturschauspiele - ihr ahnt es? Wir sind im Paradies - vermutlich. Schon wieder.

Nach fünf Tagen Schnorcheln, Schwimmen, Essen, Sonnenbaden und Segeln verbringen wir zwei Tage auf einer der kleinen Inseln. Cook Island - ganz schön und dennoch nicht zu empfehlen. Eulogio, Angehöriger der hiesigen Kuna Mafia, betrügt uns wo er kann und wird auch mal laut am Telefon... eher ein Reinfall...
Wir verlassen das Kuna Territorium trotzdem mit einem wohlige Sonnenschein-Gefühl im Bauch.

Next stop: Buenos Aires.
Prognose: Genießen. Fleisch. Freunde. ARGENTINA.





Das Boot liegt vor Anker.



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