Was nehme ich mit?

Panama und so...

Kurz vor Abfahrt. Ein Test-Post.

Eine Frage beschäftigt mich: Was nehme ich mit? Outdoor Zeug, klar. Irgendwie muss man ja funktional drauf sein. Wichtig daran ist: Outdoor Zeug darf nie, nie, aber wirklich niemals gut aussehen. Wäre ja auch völliger Quatsch, dann würden wir uns ja nicht wirklich als die ultimativen Outdoor-wir-campen-auch-im-Regen-draußen-ohne-Zelt-Kids outen. Da ich kein Geld für Outdoor Zeug habe, nehme ich einfach Sachen mit, die nicht so ganz funktional sind, jedoch doof aussehen. Immerhin eine Funktion des ganzen Outdoor Zeugs ist somit erfüllt.
Wanderschuhe packe ich auch ein - deren Funktion sehe ich ein. Und kombiniert zu den hässlichen Sachen ist das ja wiederum ein Look. Mit Wanderschuhen kann man außerdem Vulkane besteigen und das will ich ja.

Außerdem packe ein Sommerkleid gegen das Verbot meines Fjällräven Testimonials Christoph ein. Ein Sommerkleid erscheint mir hier ganz praktisch: Darin kann man sich am Strand sehen lassen, bei einem netten Abendessen und man kann ein wenig weniger touristisch aussehen als die ganzen Outdoor-Backpacker. Achso, und es ist natürlich günstiger als eine Moskito-stichfeste-Outdoor Zipperhose (die ich gerne hätte, mir aber nicht leisten kann). Nachteil: Das Kleid ist nicht Moskito-stichfest.

Desweiteren FlipFlops. (Klar!). Und eine ultra hässliche Hose (Haremstyle), die zwar nicht outdoor-military hässlich ist, aber immerhin so hässlich, dass ich damit Christoph ärgern kann (der ja schöne Sachen nicht dabei haben will). Irgendwie ist die, so glaube ich, neben dem ganzen Pseudo-Funkionalen tatsächlich halbwegs funktional oder sagen wir: bequem.

Make-Up? Muss auch mit? Mr. Fjällräven schaut mich und den 12 Kilo Kosmetikbeutel zwar mit großen Augen an, dass daran jedoch kein Weg vorbei führt und mein Gesicht nicht auch noch funktional aussehen soll, das versteht er dann doch.

Außerdem: Tonnenweiße Sonnencreme für die Bleichgesichter, Moskito-Abwehr-Hilfen, Taschenmesser, wasserfeste Beutel, Taucherbrillen und Trinkflaschen. Eine Reiseapotheke natürlich auch.

Next stop: Eine ungefähre Route. Erste Ziele. Klar, dass keiner den Packstress lesen will.
Prognose: Joa, 'ne Route halt.

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